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Wie gelingt die inter-hochschulische Vernetzung von Middle-Out-Transformierer:innen?
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Kurzbeschreibung | ||
Wie gelingt die inter-hochschulische Vernetzung von Middle-Out-Transformierer:innen? 1Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Lehreinheit "Geodäsie und Geoinformatik"; 2Hochschule Hannover, Abteilung Maschinenbau Hochschulische Transformationsprozesse können top-down (z.B. Leitbilder, Akkreditierungen) initiiert werden. Häufig entwickeln solche Maßnahme im „System Hochschule“ keine rasche bzw. umfassende Wirkungskraft (z.B. Widerstände in den Fachkulturen). Passgenaue Systemweiterentwicklungen (z.B. Lehrveranstaltungen, Curricula, Fachkultur) sind jedoch grundlegend für eine zukunftsorientierte Qualifikation von Studierenden. Diese Rahmenbedingungen für Veränderungsprozesse motivieren Middle-Out-Transformierer:innen (MOT) dazu, aktiv zu werden. Als MOT werden in diesem Beitrag „Senior Scientists“ in Fachdisziplinen verstanden. Gemeinsames Handeln ist hierbei für Prozesse und Resultate aber auch für effizientes Arbeiten und Nachhaltigkeit der Veränderung besonderes gewinnbringend. MOT zeichnen sich deshalb u.A. durch ein gutes Netzwerk, Systemwissen sowie Kreativität, hohe Eigenmotivation und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme aus. MOT-Vernetzung innerhalb der eigenen Hochschule erfolgt häufig ungeplant; inter-hochschulische Vernetzungen von MOT gestaltet sich in der Praxis herausfordernd, hat jedoch großes Potenzial für die Generierung von Mehrwerten (z.B. Perspektivenvielfalt, Austausch von Erfahrungen, gegenseitige Unterstützung und Synergien in der Weiterentwicklung von Lehr-Lernkonzepten und deren langfristige Etablierung). |